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Das Spitzenklöppeln ist ein Drehen, Kreuzen und Verflechten von Fäden. Man nennt die Arbeitsweise "Schläge und Gründe" zum Beispiel der Leinenschlag, Ganzschlag, Halbschlag,... Tüllgrund, Rosengrund, Erbsengrund usw.

Es wird nach einem vorgezeichneten Muster, dem "Klöppelbrief" gearbeitet. Er wird auf einem Klöppelkissen befestigt.

Als Arbeitsmaterial wird benötigt: Klöppelkissen, Klöppel, Leinen oder Baumwollgarn, Häkelnadel fein, Stecknadeln, Schere und Karton.

 

Kleine Einführung in die Geschichte des Klöppelns

Das Ursprungsland der Spitzenkunst ist Italien ca. 16 Jahrhundert von dort kam sie nach Frankreich, Belgien, Holland und Deutschland. Erwähnenswert ist der Name Barbara Uttmann. Sie erlernte die Spitzenklöppelei durch eine Brabanterin kennen und brachte es nach Schneeberg im Erzgebirge. Dort gründete sie Lehrstätten und beschäftigte 900 Arbeiterinnen. Man brachte das Klöppeln nach Nordhalben im Frankenwald und gründete am 19.09.1903 hier eine Klöppelschule.

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